Toggle menu

Metal Hammer

Search

Stadt in Michigan benennt Straße nach Alice Cooper

von
teilen
mailen
teilen

Alice Cooper kommt zu einer besonderen Ehre. So wird in der US-amerikanischen Stadt Westland im Bundesstaat Michigan — einem Vorort Detroit, der Heimatstadt des Sängers — eine Straße nach ihm benannt. Ab dem 23. September heißt die Straße am Eloise Asylum, einem berüchtigten ehemaligen Irrenhaus, dann Alice Cooper Court. Im Umfeld von Detroit gibt es unter anderem bereits den Bob Seger Boulevard sowie den Glenn Frey Drive.

Stimmige Huldigung

„Vom Glenn Frey Drive bis hin zum Bob Seger Boulevard haben wir großartige, lokale Musiker gefeiert“, kommentiert Radiomoderator Big Jim, der bei der Einweihungszeremonie mit von der Partie sein wird. „Aber niemals haben ein Künstler und ein Ort mehr Sinn ergeben als der Alice Cooper Court am Eloise Asylum. Wir können es nicht abwarten, Alice hier in der Motor City zu feiern. Alice Coopers Bühnen-Show beinhaltet Guillotinen, lebendige Schlangen und eine Zwangsjacke. So passt es einfach, dass wir ihn mit einem Wahrzeichen auf dem Boden eines jahrhundertealten Sanatoriums von Detroit ehren. Manche Dinge schreiben sich einfach selbst.“

Empfehlungen der Redaktion
Jimi Hendrix gab Alice Cooper seinen ersten Joint

Doch damit nicht genug: Die Rock And Roll Hall Of Fame aus Cleveland möchte auch ein wenig vom Rampenlicht abbekommen und springt auf den Ehrungszug mit auf. So stiftet die Institution ein offizielles „Alice Cooper Court“-Straßenschild, das auch in ihrer Ausstellung zu sehen sein wird. Nwaka Onwusa von der Rock And Roll Hall Of Fame sagt hierzu: „Rock’n’Roll dreht sich genauso sehr ums Spektakel und das Visuelle wie um das Akustische. Cooper hat eine neue Generation des Rock’n’Roll mit beidem hervorgebracht.“

🛒  DETROIT STORIES VON ALICE COOPER JETZT BEI AMAZON HOLEN!

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Kiss: Ein halbes Jahrhundert DESTROYER

Nach drei Studioalben, die eher Achtungserfolge waren, und dem Live-Durchbruch ALIVE! (1975), der immerhin Goldstatus erreichte, standen Kiss an einer Kreuzung: weiter rumpeln oder endlich groß denken. Sie entschieden sich für Letzteres - und holten sich dafür einen Drill Sergeant ins Studio, um ihr viertes Studioalbum DESTROYER aufzunehmen. Bob Ezrin: Der Mann mit der Trillerpfeife Produzent Bob Ezrin, zuvor schon für Alice Cooper verantwortlich, hörte sich die 15 Songs des Kiss-Demos an und fand sie… sagen wir: ausbaufähig. Nur ‘Detroit Rock City’ und ‘God Of Thunder’ hatten für ihn echtes Potenzial. Der Rest wurde zerlegt, umgebaut oder später für andere…
Weiterlesen
Zur Startseite